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Telefonchaos: Kabel Deutschland, alte MSNs und Rufnummernrouting

2. January 2009
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Ich bin zwar Diplom-Informatiker Fachrichtung Telekommunikation, aber so langsam wird auch mir mein Telefonchaos hier zu Hause zu hoch. Daher dachte ich, dass ich meine geneigte Leserschaft mal um einen Rat bitte. Folgende Knobelaufgabe stellt sich also:

Ist-Situation:

Derzeit ist unsere Telefonsituation schon komplex, aber noch überschaubar. Wir haben derzeit einen Alice-ISDN-Anschluss (echtes ISDN, wir leben ja in Hamburg), auf dem 3 Rufnummern ankommen. Zwei dieser drei Rufnummern werden über unsere FritzBox an zwei Telefone verteilt und dort auch jeweils als ausgehende Rufnummer angezeigt. Die dritte Rufnummer läuft direkt auf das in der FritzBox eingebaute Software-Faxgerät und auch hier wird diese Rufnummer für ausgehende Faxe signalisiert. Die drei Rufnummern sind natürlich an einen Vertrag gebunden und MSNs. Wir nutzen diese Rufnummern ausgehend, da wir hier auch eine Telefonflatrate haben.

Zusätzlich gibt es noch einen Sipgate-Account, der ebenfalls via VoIP auf der FritzBox terminiert und auf dem eine alte Rufnummer quasi “geparkt” ist. Diese Rufnummer wird ebenfalls auf eines der beiden Telefone geschaltet, wird jedoch ausgehend nicht mehr signalisiert.

Desweiteren gibt es auch noch eine bei 1&1 terminierte Faxnummer aus dem Karlsruher Ortznetz, die per Mail zu mir gelangt, einen weiteren sipgate.de Basic Account und einen dus.net Account.

Als Hardware haben wir folgende Devices hier im Haushalt:

  • FritzBox mit ISDN/Analoganschluss und zwei Telefonanschlüssen analog ausgehend, die derzeit auch das WLAN bereitstellt
  • Zwei DECT-Analogtelefone
  • Ein analoges schnurgebundenes Telefon
  • Ein Server, auf dem auch VMWare Images laufen können
  • Einen Internetanschluss über Kabelmodem
  • Einen ATA für Analogtelefone zu SIP Konvertierung
  • Ein Multifunktionsdrucker mit Faxfunktion
  • Zwei WLAN fähige VoIP Telefone

Veränderungen zum 14.01.2009:

Ich habe beschlossen, dass wir unseren Internetprovider wechseln, insbesondere, da wir in der Zeit vor dem Wechsel massive Probleme mit der Stabilität des DSL Anschlusses hatte. Kabel Deutschland hat uns mit Werbung nahezu bombadiert und das Angebot las sich auch sehr gut.

Das einzige Problem ist, dass Kabel Deutschland keinen ISDN Anschluss anbietet und man auch nicht die Telefonanschlüsse per VoIP terminieren kann. Es baumeln also zwei Analoganschlüsse aus dem Kabelmodem heraus, so dass wir maximal zwei Rufnummern unterscheiden könnten. Dafür bietet Kabel Deutschland eine netzseitigen Anrufbeantworter und kann auch bis zu sechs Rufnummern auf den Anschluss binden. Man kann die Rufnummern jedoch nur einem der beiden Analogports zuweisen und an diesen Anschlüssen kann man die Rufnummern dann aber nicht mehr ausdifferenzieren, da man bei einem Analoganschluss ja im Gegensatz zu einem ISDN Anschluss nicht mehr die angerufene Rufnummer übermittelt bekommt.

Zum 14.01.2009 fällt jetzt der Alice-Anschluss weg und die MSNs werden zunächst auf einen kostenlosen sipgate.de Account portiert.

Wunschszenario:

Folgendes Zielszenario wünsche ich mir:

Mindestanforderungen: 

  • Alte Rufnummern sind weiterhin verwendbar, laufen mindestens auf einen Anrufbeantworter (providerseitig oder hier lokal) auf.
  • Wir können ausgehend telefonieren und sind unter einer Rufnummer erreichbar.
  • Es gibt eine Möglichkeit, Faxe zu empfangen und zu versenden.
  • Es gibt einen Anrufbeantworter, entweder netzseitig oder bei uns.

Wunschfeatures:

  • Die alte Faxnummer funktioniert weiterhin zum Empfang von Faxen und idealerweise auch zum Versand
  • Wir können unter den alten Festnetzrufnummern angerufen werden
  • Es gibt eine Unterscheidung zwischen 
  • Anrufe ohne Rufnummernübermittlung werden unterdrückt und direkt an einen Anrufbeantworter oder ins Nirwana weitergeleitet
  • Wir können weiterhin auf den alten Rufnummern ausgehend Telefongespräche führen
  • Wir können fallweise die Rufnummernübermittlung ausgehend zu unterdrücken

Das Ganze soll natürlich möglichst kostengünstig sowohl im Hinblick auf den einmaligen Betrieb als auch im Hinblick auf die laufenden Kosten sein. Natürlich weiß ich, dass man für wenig Geld nur wenig Leistung bekommt, aber es sollte halt im Rahmen bleiben.

Mögliche Lösungsszenarien:

Ich habe ein paar Ideen, wie ich dieses Chaos auflösen könnte. Folgende hatte ich schon angedacht:

  • alte Rufnummern alle auf die sipgate.de Anrufbeantworter laufen lassen, Inka und ich haben eine gemeinsame Festnetzrufnummer (oder jeder auch eine), Fax machen wir über 1&1 und zahlen halt, wenn wir mal ein Fax versenden oder machen das ausgehend über unsere Festnetzrufnummer
  • Anbindung der alten Rufnummern über sipgate.de an die FritzBox, drittes DECT Telefon zum “Raustelefonieren”
  • Wechsel der Rufnummern zu dus.net oder sipgate.de Plus Tarif, Nutzung der FritzBox für eingehende und ausgehende Telefonate über VoIP und Ignorieren der Kabel Deutschland Telefonfunktion

Ich würde mich jedoch massiv über Vorschläge von Euch freuen; ich bin nämlich momentan in einer Art Totenstarre was die Lösungsmöglichkeiten angeht.

Danke dafür im Voraus!

Pressespiegel

24. March 2006
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Nachdem aus dem CeBIT Vortrag aufgrund von Verpeiltheit meinerseits und leichten Kommunikations- und Terminschwierigkeiten seitens des Linux Magazins leider nichts geworden ist, gibt es dennoch mal wieder ein Stück Interview mit mir in einem Artikel der Netzwelt zu finden.

Details und key points dazu könnt Ihr auch auf voip-security.de nachlesen.

Google hat’s doch getan…

30. November 2005
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Der erste Telefonie-Dienst der Brüder:

Click-to-Call

Da bin ich ja mal gespannt, was da noch folgt…

übrigens, diese und andere Infos über Google gibts im Internet und nicht unbedingt auf geheimen Mehrheits-Aktionärs-Versammlungen (naja, da vielleicht auch, aber das weiß ich dann nicht….)

[Update:]

Hier gibts den Versuch einer vollständigen Liste der Google-Dienste

Google hat’s doch getan…


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Der erste Telefonie-Dienst der Brüder:

Click-to-Call

Da bin ich ja mal gespannt, was da noch folgt…

übrigens, diese und andere Infos über Google gibts im Internet und nicht unbedingt auf geheimen Mehrheits-Aktionärs-Versammlungen (naja, da vielleicht auch, aber das weiß ich dann nicht….)

[Update:]

Hier gibts den Versuch einer vollständigen Liste der Google-Dienste

22C3 – Nachtrag: VoIP Security Vorträge

21. November 2005
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Gerade frisch gesehen: es wird definitiv ein paar Vorträge auf dem 22C3 geben, auf denen man mich definitiv finden wird. Insbesondere der Vortrag von TheGrugq klingt überaus interessant, gerade wenn man sich mit VoIP / IP-Telefonie im Allgemeinen recht gut auskennt. Mal sehen, ob er Licht in das Dunkel des ersten VoIP-Angriffs bringen kann.

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Gerade frisch gesehen: es wird definitiv ein paar Vorträge auf dem 22C3 geben, auf denen man mich definitiv finden wird. Insbesondere der Vortrag von TheGrugq klingt überaus interessant, gerade wenn man sich mit VoIP / IP-Telefonie im Allgemeinen recht gut auskennt. Mal sehen, ob er Licht in das Dunkel des ersten VoIP-Angriffs bringen kann.

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Sprich mit mir

24. August 2005
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genauer: chatte mit mir!

Wie? Nun, genau wie Marcus bin auch ich auf den Google Talk-Zug aufgesprungen, wie bestimmt ein paar von Euch an seltsamen Invitation-Mails in der Inbox gemerkt haben.

Irgendwie mag ich diese Google-Services. Gmail – oh sorry, Google Mail – ist zu meinem normalen MUA geworden und auch die personalisierte Suche bei Google ist einfach nur sehr praktisch. Mal sehen, wann es dann auch endlich einen Google Supermarkt gibt, bei dem man seine Adresse per Google Maps lokalisiert, die Produkte, die man haben möchte, auswählt und dann beliefert wird?

Google Talk unterstützt zwar auch Voice Calls, aber derzeit habe ich kein Headset griffbereit. Daher bitte ich auf Anrufe zu verzichten :)

Falls Ihr durch Zufall noch keinen Google Account (GMail) haben, ich habe auch noch 50 Einladungen übrig, genau wie Marcus.

Falsch zitiert

16. August 2005
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Ich hasse es, wenn Zitate aus einem Interview, die im Rahmen eines Artikels veröffentlich werden (in diesem Fall ein Computerwoche-Artikel) dann von anderen Journalisten total verfälschend zusammengefasst werden.

Ich glaube, es wird wirklich Zeit, dass ich mich einmal umfassend zum Thema “Ist Internet-Telefonie unsicher” in Form eines Essays äußere. Vielleicht schreibe ich dann noch einen zweiten Essay zum Thema “Internettelefonie und der Unterschied zu firmeninterner IP-Telefonie”.

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Phil Zimmermann zum Thema VoIP Security

27. July 2005
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Wired hat hier einen Artikel über ein neues, von Phil Zimmermann entwickeltes Programm, dass er demnächst vorstellen möchte.

Das Ding scheint vielversprechend zu werden, wenn auch nicht auf offenen, bereits vorhandenen Standards zu fußen. Sobald er nähere Infos veröffentlich hat, werde ich dazu natürlich auch konzeptionell Stellung nehmen. Denn: VoIP-Security ohne PKI oder zumindest dezentrale Web-of-Trusts halte ich für stark hinterfragenswert. We’ll see.

PS: Danke an Sebastian für den Hinweis auf den verlinkenden Slashdot-Artikel

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Verlässliche Verspätungen

11. May 2005
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Komische Tage gestern und heute:
Meinereiner war im Rheinland an der Grenze zum Ruhrgebiet (Ratingen) unterwegs, um die Kunde von der sicheren IP-Telefonie weiterzutragen (im Rahmen einer Veranstaltung, die sich “Mittwochs bei CC” nennt). Dabei konnte ich es mir natürlich nicht nehmen lassen, auch mal bei meinen Eltern und Mel vorbeizuschauen und dadurch kam ich dreimal innerhalb von 2 Tagen am Altelco an der A40 vorbei.

Das mag nach nicht viel klingen, jedoch hat das Ganze meine “die Welt ist viel zu klein” – Theorie nur bestärkt. Das und die Tatsache, dass auch im hohen Norden Menschen seltsame Verknüpfungen mit meiner Heimatstadt haben. Oder mit dem großen Chemieunternehmen da. Oder mit beidem.
Vielleicht denke ich auch einfach nur zu schnell an komische Zufälle. Vielleicht ist das ja auch eine Form von Paranoia, die man ja vielen Kollegen aus meiner Zunft nachsagt?

Und auch die Bahn zeigte sich bei der heutigen Heimreise von komischen Zufällen geprägt. Der Regionalexpress, der mich nach Dortmund brachte, hatte zwar knappe 10 Minuten Verspätung und das bei einem Umsteigezeitfenster von 9 Minuten – aber die Bahn hatte ja ein Einsehen mit armen Reisenden; deswegen hatte mein Anschlußzug die gleiche Verspätung. Das nenne ich doch mal mitgedacht ;)

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