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Andere Hälfte

27. January 2006
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Immer wenn ich mit meiner Lieblings-Sina unterwegs bin, bekomme ich eine ganze Reihe von guten Impulsen. Und da ich derzeit das Glück genieße, eine ganze Woche mit ihr verbringen zu dürfen, häufen sich diese Impulse natürlich angenehmerweise ein wenig mehr als “normalerweise”. Eine Anregung von ihr war mal wieder “typisch Sina” – unkonventionell, anders, angenehm.
Jedes Mal, wenn hier jemand von seiner “besseren” Hälfte berichtete, hat Sina in ein “andere Hälfte” korrigiert. Und das ist nicht mal als Scherz gemeint, sondern einfach eine andere und durchaus anregende Art der Denke.

[Bloodhound Gang - F.U.C.K. (nicht vom iPod); Saas Fee, aufm Sofa]

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Immer wenn ich mit meiner Lieblings-Sina unterwegs bin, bekomme ich eine ganze Reihe von guten Impulsen. Und da ich derzeit das Glück genieße, eine ganze Woche mit ihr verbringen zu dürfen, häufen sich diese Impulse natürlich angenehmerweise ein wenig mehr als “normalerweise”. Eine Anregung von ihr war mal wieder “typisch Sina” – unkonventionell, anders, angenehm.
Jedes Mal, wenn hier jemand von seiner “besseren” Hälfte berichtete, hat Sina in ein “andere Hälfte” korrigiert. Und das ist nicht mal als Scherz gemeint, sondern einfach eine andere und durchaus anregende Art der Denke.

[Bloodhound Gang - F.U.C.K. (nicht vom iPod); Saas Fee, aufm Sofa]

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Weg mit Kevin

24. December 2005
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Interessante Sache:
Beim Surfen durch das Internet habe ich durch Zufall die Aktion Weg mit Kevin entdeckt.

Wer ist aber Kevin? Nun, unser Team besteht aus einer Reihe von Schokoholics. Normalerweise geben wir uns nur mit hochwertigem Stoff wie Toblerone, Marabou, Lindt oder Ben & Jerry’s Chocolate Fudge Brownie zufrieden. Letztlich schleppte jedoch mal wieder ein Kollege Kinder Schokolade an und mir ist dabei Kevin sofort aufgefallen.

Ferrero hat nämlich nach mehr als 50 gefühlten Jahren die Verpackung aktualisiert und dabei das Kinderfoto ausgetauscht. Das neue Kind wird bösartigerweise Kevin genannt und hat meiner Meinung nach diesen Namen auch mehr als verdient. Und zu Kevin würde ich wirklich gerne “Tschüssi” sagen…

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Taschenfirma?

23. December 2005
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Irgendwie habe ich in letzter Zeit das Gefühl, dass O2 in Wirklichkeit kein Mobilfunkprovider und -netzbetreiber ist, sondern stattdessen eine gut getarnte Vermarktungsstrategie für Taschen darstellt.

Zumindest haben die Jungs und Mädels die Angewohnheit, dass man bei einer Vertragsverlängerung nicht nur ein neues Mobiltelefon, sondern auch noch eine Tasche dabei bekommt. Hat schon fast was von Aale Dieter – “Hier, nicht nur ein Mobile, nein, 10 EUR Gesprächsguthaben, 1 Frei SMS und eine Tasche dabeeeeeeeiiiiiiii”…

Neue O2 Tasche

Einen weiteren Hinweis auf den perfiden Taschenhändlertrick habe ich bei der aktuellen Vertragsverlängerung – detailierte Beschreibung des erworbenen Mobilfunkterminals und der anschließenden Erfahrungen folgt die Tage – bemerkt. Die Tasche ist nämlich mit einer metallenen Plakette ausgestattet, auf der ein Hinweis auf einen Bagfinder-Service eingraviert ist.

O2 Bagfinder Tag

Hier kann man seine Tasche registrieren und dann darauf hoffen, dass ein ehrlicher Finder sich auf der Seite einloggt und eine E-Mail absetzt. Und – warum sollte ein Mobilfunkprovider einen solchen Dienst anbieten? Wobei – ein Taschenhändler würde ja auch nicht wirklich davon profitieren. Aber wer dann?

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Video on Demand

20. December 2005
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Okay, das ist ein echt überbewerteter Slogan. Allerdings war ich sehr sehr positiv überrascht, als ich gestern auf der Pro7-Webseite unterwegs war.

Doch: der Reihe nach…

Nachdem ich ja bekanntermaßen eine Vorliebe für No-Brainer-Fernsehserien hege, habe ich nach anfänglichem Zögern jetzt auch “Alles außer Sex” in mein Serien-Repertoire aufgenommen, obwohl die Serie nicht mal in den Staaten produziert wird – obgleich da offensichtlich geklaut. Wird Pro7 noch zum deutschen HBO? Naja, egal, weiter im Text…
Nachdem ich diese Woche aus Verpeiltheit leider die aktuelle Folge verpaßt habe, wollte ich mich online eigentlich nur nach einem potentiellen Nachtwiederholungstermin erkundigen, als ich die freudige Entdeckung machte, dass sämtliche Folgen in Orginallänge und akzeptabler Qualität gestreamt werden können. Werbefrei versteht sich!

Das nenne ich doch echt mal innovativ, das haben die Helden der gängigen US-Fernsehsender nämlich – bis auf eine kleine, aber zu bezahlende Ausnahme – noch nicht geschafft!

Respekt Pro7, weiter so…

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SWR3 – Land

19. December 2005
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Nun, diese andauernde Reiserei, die ich ja selbst als gar nicht so schlimm empfinde, scheint mich doch ein wenig wuschig zu machen.

Anders kann ich mir nicht erkären, dass ich heute erst ein Werbeplakat mit Zeus und Wirbitzky sehen mußte, um zu merken, dass ich ja im SWR3-Land – also quasi in der Heimat – unterwegs bin.

Wobei, ist BW wirklich noch SWR3-Land? Frank Laufenberg und Elmi würden das bestimmt wehement verneinen! Und ich verstehe immer noch nicht, wie man einen tollen Sender wie SWF3 mit einer Krücke wie SDR verheiraten konnte. Das reißen auch Werbesprüche wie “Schon gehört? Eins gehöhrt gehört! SWR 1″ nicht mehr raus…
Nachtrag: bei der Recherche, ob ich Wirbitzky wirklich richtig geschrieben habe, hat sich übrigens herausgestellt, dass Anetta Politi jetzt zusammen mit Volker Janitz das Duo Michael Reufsteck und Jochen Stöckle abgelöst haben. Ich sollte echt wieder regelmäßiger Radio (und zwar das einzig wahre!) hören… wobei, wenn ich dann von der nervigen Griechin geweckt werde.. lieber nicht…
[Wolfgang Niedecken - Mit Wolke schwaade; mal wieder pendelnd zwischen Frankfurt/Main und Hamburg]

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Comeback der Best-Of-Alben

14. December 2005
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Okay, es ist Weihnachtszeit. Das wiederum schreit quasi nach Best-Of-Alben und wie ein lieber Bekannter von mir in seinem Blog (nein, ausnahmsweise wird das nicht verlinkt – er hat mich explizit drum gebeten) erwähnt hat, nach Comebacks von Bands, die irgendwie auch früher nicht so recht erfolgreich waren…

Das kennt man ja soweit auch aus den Jahren zuvor; Neu ist mir jetzt jedoch, dass es Comebacks von Best-Of-Alben gibt. Anders kann ich mir die folgende Beobachtung jedoch nicht erklären:

Wie bei guten 60% meiner Blogeinträge sitze ich nämlich gerade mal wieder im Zug und beim Studium des Reiseplans fiel mein Blick auf beiläufig – dank iPod auch nicht aus akutem Interesse – auf das zugeigene Radioprogramm. Dort wurde zu meinem Erstaunen Bon Jovi – Crossroads gefeatured; ein Album, dass sich seit mindestens 6 Jahren in meinem persönlichen CD-Besitz befindet.

Okay, der Album-Output und insbesondere die -qualität von Bon Jovi hat in den letzten ca. 10 Jahren nahezu konstant abgenommen (auch wenn ich It’s My Life und Have A Nice Day durchaus nett fand), aber ist das ein Grund, ein fast ebenso altes Best-Of-Album zu recyceln??

[Bon Jovi - Have A Nice Day, irgendwo hinter Kassel]

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How I hate Project – oder: Schulungsbedarf

4. December 2005
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Folgendes Szenario:
$User verantwortet ein größeres Projekt mit einem Dienstleistungsaufwand von 60-80 Tagen als Projektleiter. $User steht vor der müßigen Aufgabe, die genaue Planung ebenjener Dienstleistung in Abhängigkeit von Urlaub, anderen Projekten, Krakheit und nicht zuletzt dem Zeitplan des Kunden zu gewährleisten.

Da $User schon in der Hochschule mehrere Projekte hinter sich gebracht hat und daher auch weiß, wass ein Gantt Chart ist und was Meilensteine und Projektmanagement bedeuten, gab er sich erst gar nicht der Illusion hin, eine entsprechende Planung mit Bleistift und Papier sinnvoll hinzubekommen.

$User fiel relativ schnell ein Produkt der Firma “Winzigweich” ein, dass lustigerweise genau so wie die Herausforderung heißt. Da Winzigweich jedoch einen mittleren dreistelligen Eurobetrag für dieses Tool aufruft, warf $User zunächst einmal Google an und fand auch nach kurzer Zeit mit Open Workbench eine durchaus brauchbare Alternative. Zumindest lachte ihn nach dem Start auch ein Gantt-Chart an. Nach kurzer Zeit stellte sich jedoch heraus, dass Open Workbench nicht in der Lage ist, Ressourcenkonflikte automatisch aufzulösen: zwei Aufgaben, die parallel ausgeführt werden können, sind dem gleichen Mitarbeiter zugeordnet, so dass dieser nach erster grober Planung an zwei Aufgaben gleichzeitig und damit 16 Stunden am Tag arbeiten könnte.

Okay, das Problem ist ja auch NP-vollständig (glaube ich zumindest ;) und im übrigen müssen ja 400+ Euro auch für irgendwas gut sein. Also hat $User sich die 90-Tage-Demo des Winzigweich-Produkts besorgt, um mit Besorgnis festzustellen, dass auch dieses Programm offensichtlich an der Aufgabe verzweifelt. Vielleicht hätte $User auch das Tool einfach nicht mit doppelten Ressourcen für einzelne Tasks überfordern sollen. Oder, vielleicht braucht $User doch das erste Mal in seinem Leben eine Schulung für ein f***ing Office Produkt?

[Vonda Shepard, Searchin' my Soul; irgendwo im Nirvana der BundesbahnDeutschen Bahn]

Lizenz zum Gelddrucken #2376

2. December 2005
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Bei der Suche nach einem neuen Kollegen bin ich durch Zufall über die Firma Netidentity gestolpert, die offensichtlich einen Knaller-Businessplan hat:

Domains mit Nachnamen registrieren und dann Mailadressen bei diesen Domains für sage und schreibe mindestens $25 im Jahr verhökern.

Bei einem derzeit üblichen Marktpreis von deutlich unter $25 pro .com Domain machen die Jungs ab dem 2. Kunden satte Gewinne, selbst wenn man Kosten für eine entsprechende Serverinfrastruktur mit einberechnet. Eigener Webspace oder gar ein Blog kosten um die $50-$60 / Jahr.

Vielleicht sollte ich ja auch einen ISP mit ähnlich dubiosen Geschäftspraktiken eröffnen; dumm nur, dass meinereiner und auch mein befreundeter Lieblings-ISP dafür einfach zu ehrlich sind. Die Jungs registrieren nämlich Domains immer auf den Kunden, und das zu Preisen, die absolut fair sind. Und dass ich selbst noch nicht Kunde dieses ISP geworden bin, ist einzig und allein darin begründet, dass die einzige – aus gutem Grund noch nicht auf meiner eigenen Infrastruktur gehostete – Domain, die verblieben ist derzeit verseucht ist….

Callmund bei DSDS

25. November 2005
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Wer mich länger kennt, der weiß um meine Leidenschaft für Fernsehen und insbesondere Trash-TV. Nachdem ich inzwischen fast vollständig auf US-amerikanisches Fernsehen – mit leichten Schlenkern nach Australien und England – umgestiegen bin, sind die aktuellen Fernsehentwicklungen in Deutschland ein wenig an mir vorübergezogen.

Um so verwunderter war ich, als ich letztlich mal wieder eine Folge DSDS – Deutschland sucht den Superstar – gesehen habe.

Zunächst habe ich nicht wirklich auf das Bild geachtet – nebenbei hab ich nämlich das Küchenserver-Tuning durchgeführt – und plötzlich hörte ich eine sehr vertraute Stimme:
uns Calli! Klar, nachdem er inzwischen bei Gusto TV gelandet ist, zumindest ist das mein letzter Stand, wäre DSDS auch keine signifikate Verschlechterung seines fernsehsozialen Stands mehr. Doch, als ich von meiner putty-Konsole aufblickte, stellte ich fest, dass es gar nicht Rainer Callmund ist, der da bei DSDS in der Jury sitzt, sondern nur sein Stimmdouble Heinz Henn.

Und, auch wenn der gute Herr Henn durchaus die Sparwitzprüfung der vereinigten Hamburger Hafenrundfahrtskapitäne bestehen würde, so hat mich die rheinische Aussprache doch irgendwie an zu Hause erinnert. Und zusammen mit Dieter Bohlen gibt der Typ auch ein lustiges Duo ab, dass die Groteske von DSDS in eine vollkommen neue Dimension hebt.

Prädikat: sehenswert!

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