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Jonglieren

30. August 2007
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Nach der Kinderfreizeit, bei der ich gefühlten 20 Kids den Umgang mit Drehtellern erfolgreich erklären konnte und einem Nach-Kinderfreizeits-Guinness mit Ronja zusammen im Rover, bei dem wir Monis Poi-Künste bewundern konnten, ist in mir mal wieder das Jonglierfieber hochgekommen.

Berichte zum Erfolg gerne verbal oder physisch oder demnächst dann vielleicht auch hier.

Endlich mal ein Sport, der mich auch dauerhaft fesseln könnte

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Kinderfreizeit-Summary


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So, jetzt kann ichs ja auch öffentlich machen, da ich wieder zu Hause bin und die Einbrecher daher nicht mehr zuschlagen können:

Auch dieses Jahr war ich auf der Kinderfreizeit in Einbeck, die sogar über eine eigene Website (http://www.drk-kinderfreizeit-einbeck.de) verfügt.

Da könnt Ihr nachlesen, was wir den Tag über so mit den Kids getrieben haben und auch ein paar Fotos sehen.

Wrap-up der Aktion:

Ich habe gemerkt, dass mir Arbeit mit Kindern enorm viel Freude bereitet. Ich habe auch gemerkt, dass ich mit zu kleinen Kindern und “schwach bestromten” Kindern nicht viel anfangen kann. Kinder müssen mich verstehen können und gute Ansätze zeigen, damit ich sie wirklich mag und mich auf sie einlassen kann und Freude an der Arbeit mit ihnen habe. Ideal sind hier Gymnasiumskinder ab ca. 11-12. Ich weiß, dass ich daran arbeiten muss, mich auch auf andere Kinder einlassen zu können. Aber, auch das eine oder andere Kind, dass nicht ganz in das “ich mag diese Kinder” – Schema paßt, hat mich dieses Jahr begeistert. Allerdings kannte ich diese Kinder auch vom Jahr zuvor.

Ich habe weiterhin gemerkt, dass es mir Freude bereitet, eine Entwicklung bei Kindern zu beobachten. Ich meine damit nicht nur die Entwicklung, die aufgrund der 10 Tage Freizeit passieren (es wäre illusorisch, eine signifikante Prägung und Veränderung von Kindern auf Basis dieser Kurzzeiterfahrung zu erwarten), sondern auch generell die Entwicklung, die einige der Lütten im letzten Jahr durchlaufen haben.

Darüber hinaus habe ich auch gelernt, dass mir Teamarbeit in der Leitungsrunde sehr wichtig ist. Wenn hier die falschen Motivatoren angewendet werden, kann es sehr schnell sehr unangenehm werden. Wenn sich ein Team nur für eine einmalige Aktion 10 Tage im Jahr zusammenfindet, können hier sehr schnell Ungleichgewichte entstehen, die irgendwie schräg werden. Wenn dazu dann noch eine Form von Lagerkoller kommt, ist das Chaos vorprogrammiert.

Fazit für mich aus den Punkten weiter oben ist es, dass ich definitiv wieder Blut geleckt habe, Jugendarbeit zu machen. Allerdings glaube ich, dass ich aus der Erfahrung mit festen Gruppen heraus wie ich sie während meiner Pfadfinderzeit gesammelt habe, eher Lust darauf habe, “meine” Jungs und Mädels regelmäßig zu treffen (beispielsweise eine Pfadfinderjugendgruppe) und aus diesem festeren Kreis heraus mit einer festen Leiterrunde, die sich kennt und gegenseitig viel besser einschätzen kann, eigene Aktionen und Fahrten zu entwickeln.

Mit einer Gruppe auf “große Fahrt” zu gehen, die viel spontaner und individueller angepasst ist, als eine Kinderfreizeit für 92 Kids, die man kaum vorher kennt, das wäre schon ein Traum. Ich fürchte nur, dass ich diesen Traum realistisch nicht wirklich umsetzen kann. Wer Ideen dazu hat, wo, wann und wie mir dies mit meinem Beruf möglich ist – Ideen (Kommentare) her! Und ja, der Input von Familienmitgliedern ist diesmal explizit erwünscht!

Und ja, Ehrenamt ist und bleibt Ehrensache!

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Wieder da!

28. August 2007
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Wieder da, alles schön, jetzt Schiffe versenken spielen, dann ab ins Bett.

Mehr Input nach Ausgleich des Schlafdefizits!

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Warum ich Jugendarbeit mache

19. August 2007
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In den letzten beiden Wochen gibt es eine Frage, die mir wirklich ziemlich häufig gestellt wurde, als ich von dem waghalsigen Plan berichtete, wie schon im letzten Jahr wieder einen Teil meines Urlaubs für die Kinderfreizeit aufwende, warum ich das eigentlich mache.

Deshalb habe ich beschlossen, die Gründe dafür hier kurz zusammenzufassen:

Ich war selbst seit meiner Geburt römisch-katholisch. Nach der Kommunion, also so mit ca. 8-9 Jahren habe ich dann das erste Mal Kontakt mit dem Jugendangebot meiner Gemeinde bekommen. Damals gab es bei uns nur die Pfadfinder und nach dem Besuch von ein oder zwei Gruppenstunden der Wölflinge war ich von der Faszination Jugendgruppe gefangen.

Gern bin ich damals wieder zu den Pfadis gegangen, habe alle Stationen bis zum Rover durchlebt und mich selbst an den Fahrten, Zeltlagern und der Gemeinschaft erfreut.

Irgendwann kam dann die Zeit der Firmung und für mich auch der Einstieg in die Leiterrunde meines Stammes. Verantwortung übernehmen, Traditionen weiterführen, das war für mich das damals wichtigste Argument, warum ich das machen wollte. Kindern eine Form von gelebtem Christentum, von christlichen Wertevorstellungen in der praktischen Anwendung vermitteln, Gemeinde erleben.

Schon während meines Abis fehlte mir aber leider die Zeit, weiterhin Jugendarbeit zu machen. Der Wunsch, dies zu tun, idealerweise punktuell mit einem gewissen Zeitaufwand, ohne eine Gruppenstunde zu betreuen (denn das geht in meinem Job leider nur sehr schlecht), blieb jedoch bestehen.

Aus einer nun ca. 10jährigen Distanz zu meinem Pfadfinder-Sein habe ich nämlich verstanden, dass es nicht unbedingt das gelebte Christentum ist, was mein Motivator für Jugendarbeit ist. Es ist derzeit eher die Erkenntnis, dass Jugendgruppen und Jugendfreizeiten die einzige Möglichkeit für junge Menschen bieten, über gewisse soziale Grenzen hinaus miteinander ohne Leistungsdruck zu interagieren. Sicherlich gibt es Sportvereine und Schulen, aber hier steht immer der Leistungsgedanke im Vordergrund. In einer Jugendgruppe hingegen zählt einzig die soziale Kompetenz eines jeden einzelnen Kindes. Und da dies in anderen Kontexten zu wenig gewürdigt wird, finde ich es wichtig, diese Plattform für Kinder bereitzustellen.

Ich selbst habe so zum Beispiel gelernt, dass es neben “LK-Wahlen” auch Themen wie “die ersten Wochen in einem Ausbildungsberuf” gibt und es alternative Lebensmodelle zu “Abi-Studium-Ingenieursjob” gibt.

Daher ist für mich die Kinderfreizeit in meiner derzeitigen Lebenssituation ein wunderbares Ventil, um das Bedürfnis nach “giving back” auszuleben. Eine regelmäßige Gruppenstunde, die ich definitiv vorziehen würde, um Kinder auch in einer Entwicklung begleiten zu können, geht nämlich derzeit nicht. Aber auch auf der Kinderfreizeit treffe ich ja rund 1/3 “alter” Kinder aus dem letzten Jahr wieder und kann sie somit auch ein Stück ihres Weges begleiten.

Ich hoffe, damit ist die Frage nach dem “warum machst Du das” ausführlich genug beantwortet; mehr Input gerne per Mail oder im persönlichen Gespräch.

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Fremdbloggen

16. August 2007
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In den nächsten zwei Wochen wird dieses Blog wohl ein wenig verwaisen, da ich meine Haupt-Autoren-Tätigkeit auf eine andere Website verlagern werde.

Aus bekannten Verschleierungsgründen (gewisse Leserinnen meines Weblogs glauben ja immer noch dran, dass Einbrecher Weblogs lesen) gehe ich hier nicht auf Details ein, diese gibt es aber gerne auf Nachfrage per Mail an mich. Kontaktdaten sollten die regelmäßigen Leser ja kennen, sonst einfach eben nen Kommentar hinterlassen.

Besuch ist übrigens (vorangemeldet) gern gesehen!

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Rockmusik gehört laut!

13. August 2007
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Nach einem netten Abend im Rover habe ich gestern bei einer rockigeren Kiezführung festgestellt, dass Stromgitarren definitiv nicht unterbewertet werden und ich dringend mal wieder meine Fender Stratocaster (ja, ne echte American Standard Strat, Baujahr ‘90, wenn auch mit nicht ganz so schicker Chrome Red Lackierung) aus Leverkusen nach Hamburg verschleppen muss.

Denn, irgendwie bin ich nicht nur chronisch untertanzt; insbesondere meine Liebe zu Rockmusik ist ein wenig eingeschlafen. Auch wenn akut in meiner heavy rotation viel Folk, Jazz, Hip Hop oder House rotiert, bin ich doch im Herzen ein Sechs-Saiter. Und der ist derbe unterrockt.

Daher: Holt die alten Stromgitarrenscheiben raus, dreht alle Regler auf 12, rockt Euch die Seele aus dem Leib, denn Rockmusik ist nur laut und dreckig, wenn sie richtig gemacht ist!

Und genau solche Rockmusik brauche ich wieder.

[AC/DC - Touch too much; kurz hinter Bremen mit Kleinkind samt bahn.comfort-loser Mutter vis-a-vis]

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Rockmusik gehört laut!


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Nach einem netten Abend im Rover habe ich gestern bei einer rockigeren Kiezführung festgestellt, dass Stromgitarren definitiv nicht unterbewertet werden und ich dringend mal wieder meine Fender Stratocaster (ja, ne echte American Standard Strat, Baujahr ‘90, wenn auch mit nicht ganz so schicker Chrome Red Lackierung) aus Leverkusen nach Hamburg verschleppen muss.

Denn, irgendwie bin ich nicht nur chronisch untertanzt; insbesondere meine Liebe zu Rockmusik ist ein wenig eingeschlafen. Auch wenn akut in meiner heavy rotation viel Folk, Jazz, Hip Hop oder House rotiert, bin ich doch im Herzen ein Sechs-Saiter. Und der ist derbe unterrockt.

Daher: Holt die alten Stromgitarrenscheiben raus, dreht alle Regler auf 12, rockt Euch die Seele aus dem Leib, denn Rockmusik ist nur laut und dreckig, wenn sie richtig gemacht ist!

Und genau solche Rockmusik brauche ich wieder.

[AC/DC - Touch too much; kurz hinter Bremen mit Kleinkind samt bahn.comfort-loser Mutter vis-a-vis]

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Dublin, anyone?

8. August 2007
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Ich leide derzeit unter etwas, was andere Menschen als “Luxusproblem” bezeichnen würden:

Ich haben einfach keinen guten Plan, was ich mit meinem Resturlaub für dieses Jahr anstellen soll. Nach Abzug der Kinderfreizeit (die auch in ein paar Tagen schon beginnt und auf die ich mich schon wahnsinnig freue) bleiben mindestens* 13 Tage übrig, von denen auch der Chaos Communication Congress zwischen den Jahren mit maximal 4 Tagen zuschlägt.

Meine Idee ist deshalb, im Spätherbst (Anfang Oktober bis grob Ende November) per Billigflieger gen Dublin zu starten und ein wenig mehr Irland zu erleben, als ich es schon jetzt in schöner Regelmäßigkeit tue. Die Reise soll unter dem Motto “Dublin on a shoestring” stehen und aus Budgetgründen Übernachtungen im Hostel beinhalten.

Statt eines reinen Dublin-Trips bin ich aber auch für eine Backpacker-Rundreise zu haben; Grundbedingung ist nur, den Sebastian auch auf ein Guinness treffen zu können.

Alternativvorschläge können aber auch gern eingereicht werden; insbesondere, wenn diese Barcelona, Toronto, Stockholm, London, Münster oder sogar vielleicht Zürich beinhalten.

Nur Zelten muss im November nicht unbedingt sein…

[auf dem Weg nach Hannover; Runrig - Road Trip]

* abhängig von der Menge Sonderurlaub, die meine Firma für die Kinderfreizeit zur Verfügung stellt; das tut Computacenter nämlich seit diesem Jahr (genauer seit dieser Kinderfreizeit :) ) für sozial sinnvolle Projekte.

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Seltsame Situationen

3. August 2007
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Irgendwie habe ich das Gefühl, derzeit bizarre Situationen wir ein Magnet anzuziehen. Dazu gehören unter anderem, aber nicht ausschließlich:

  • nach einem Pubabend dazu verdonnert werden, Geschenke in der Firma zu komplettieren
  • das Mädel, die total sauer auf Sebi, Marcus und mich wegen einer Platzreservierung war
  • seltsame Zettel mit noch seltsameren Inschriften drauf
  • eine Live-Variante von Prison Break
  • totals Ignoriertwerden nach expliziten Einladungen
  • Menschen, deren gekaufte Harry Potter Band 7 Quote pro Kopf 2 deutlich überschreitet
  • Menschen, die nach 2 Tagen in einer neuen Firma erstmal einen Tag Urlaub brauchen
  • seltsame englische Telefonate
  • barfuß in die Firma sprinten
  • komplexe Beziehungsgeflechte in Teilen von Irland

Aber wenigstens kann man meinem Leben keine Langeweile nachsagen

[am Schreibtisch noch vor neun; Runrig - Clash of the Ash]

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