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Piercings bei Zugbegleitern

31. December 2006
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Auch wenn ich irgendwie das Gefühl habe, mich ständig zu wiederholen: es wundert mich doch jedes Mal, dass ein so konservatives Unternehmen wie die Bahn bei ihren Zugbegleitern nahezu jede Form von Körperschmuck akzeptiert. Zumindest habe ich in keinem anderen Beruf so viele Menschen mit Steckern durch Augenbrauen, Nasen oder Ohren erlebt wie in Zügen…

Wir haben daraufhin auf dem 23C3 die Theorie entwickelt, dass die Bahn dadurch Kosten für aufwändige Bewerbungsprozesse sparen möchte: “Welche Musik hören Sie denn gern? … Ah, Gothic, sehr gut…. Dann, willkommen im Team!”

[Wanted Dead or Alive - Bon Jovi; im Zug - wo sonst ;) ]

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Countryliebhaberei

30. December 2006
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An dieser Stelle möchte ich einfach nochmal Olaf für die Zwangsbekanntmachung mit NACM danken; da er mein Weblog auch ab und an studiert, möchte ich ihn an dieser Stelle auch mal auf meinen last.fm – Account hinweisen – und für Musiktips in diese Richtung bin ich natürlich auch jederzeit dankbar!

[Standing outside the Fire - Garth Brooks; Hamm Hbf]

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Geburtstagsplanungen konkreter


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Nachdem unser schönes Grill-Laden-Wiki bei Party- und anderen Planungen immer gute Dienste leistet, habe ich beschlossen, auch die Geburstagspartyplanung dort abzufackeln…

Statt Kommentaren würde sich also ein Blick auf:

http://www.grillladen.org/index.php/ChristiansGeburstag2007

lohnen. Dort könnt Ihr dann auch ausdiskutieren, ob jetzt Hamburg oder Köln der geeignetere Ort für eine Geburtstagsparty ist (und es ist meiner Meinung nach dieses Jahr insbesondere aufgrund des Juli-Konzerts definitiv Hamburg!)..

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Stufentreffen

29. December 2006
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Weihnachtszeit ist die Zeit im Jahr, in der man mit einer hohen Wahrscheinlichkeit zu den Eltern zurückkehrt, egal wo in der Welt man sich gerade befindet. Die Chance, dass die Menschen, mit denen man mehr oder in vielen Fällen auch weniger freiwillig 10+ Jahre Schulzeit verbracht hat, ebenfalls in der Gegend sein werden, ist also entsprechend hoch. Was bietet sich also eher an, als Stufentreffen genau in dieses Zeitfenster zu legen?

So hat auch der organisatorisch harte Kern unserer Stufe (lustigerweise teilweise Leute, von denen man das partout nicht erwartet hätte) ein Stufentreffen für diese Zeit angesetzt. 7,5 Jahre ist es immerhin nun auch schon wieder her, dass wir gemeinsam Abi gemacht hatten und auch das letzte Treffen fand Ende 2004 – also nach 5 Jahren – statt.

Interessant war dieses Mal, wie wenig sich doch verändert hat: bis auf die obligatorischen Ehen, die ersten Kinder (betrifft beides aber nur die weiblichen Stufenmitglieder) und andere Kleinigkeiten gab es doch im Vergleich zum letzten Mal kaum Veränderungen in den Biografien der Leute; gut, der eine oder andere ist inzwischen mit dem Studium durch, hat einen Job gefunden oder nähert sich der Diplomarbeit – insgesamt war das Delta jedoch nicht so groß wie erwartet. Dafür war die Anzahl der Menschen, die beim Stufentreffen waren, leicht geringer bzw. die Zusammensetzung verändert: in Summe waren die Endlosstudenten eher in der Unterzahl.

Spannend fand ich beim Treffen, dass ich trotz meiner inzwischen figürlich auch ganz gut passenden Buddha-Taktik (ich blieb einfach sitzen und wartete, wer so das Gespräch mit mir suchte) spannende und eher ungewöhnliche Dialoge führte, zum großen Teil aber mit sehr lieben Menschen, die mein Leben auch mehr oder weniger begleitet haben.

Dabei habe ich unter anderem herausgefunden, dass die Quote der Leute, die mein Weblog mehr oder weniger häufig studieren, doch recht hoch ist; ein weiterer Anreiz dieses Ding hier weiter durchzuziehen, und sei es nur, um die obligatorische “Was machst Du denn so?” Frage in Gesprächen zu überspringen und direkt zu den wichtigen, spannenden, privaten und interessanten Dingen zu kommen…

Ich habe bei diesem Stufentreffen beispielsweise gelernt, dass:

- Katrin, obwohl schwanger, zusammen mit ihrem Mann für die zweite Januarhälfte Urlaub genommen hat (Burning Crusade läßt grüßen)
- Riga ein überaus lohnendes Reiseziel sein soll, noch besser als Prag
- Sebastian die Sprayer- und Partyszene in Bremen sehr bewundert und
- das Phänomen, den eigenen Haushalt als junger Akademiker nicht auf die Reihe zu bekommen, verbreiteter als gedacht ist
- Michael noch kein F5-Poloshirt besitzt, und lustigerweise beim Kunden auch im IT Security Bereich arbeitet….

Der Fairness halber muss ich zugeben, vor der Veranstaltung auch ein wenig Bammel gehabt zu haben; die Angst vor der Gesprächslosigkeit und einem langweiligen Abend war jedoch ziemlich unbegründet. Bedauert habe ich einzig und allein, dass Katja ihre Bemerkungen über große Kehlköpfe von der Bierbörse von vor 6 Jahren nicht wiederholt hat.

[Melissa Etheridge - Your Little Secret; kurz hinter Hagen]

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Bestatterwissen

28. December 2006
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Nachdem ich letztlich einer Auszubildenden zur Bestattungsfachkraft (die übrigens eine ziemliche Ähnlichkeit mit Claire Fisher aus Six Feet Under – mit Ausnahme des Autos – hat) über die Füße gelaufen bin, habe ich ein paar spannende Fakten über das Bestattertum erfahren.

Wusstet Ihr beispielsweise:

- dass es im unterfränkischen Städchen Münnerstadt den weltweit einzigen Lehrfriedhof gibt? Allerdings liegen dort keine Toten und die Grabsteine sind auch nur Spenden von Steinmetzen.

- dass Bestatter erst seit 2003 ein Lehrberuf ist? – Ver.Di und die IG Metall waren nämlich der Meinung, dass ein 19jähriger für diesen Beruf denkbar ungeeignet ist

- dass Leichen in Deutschland nicht gewaschen werden? Und damit auch die Aussage “er/sie habe während ihres Studiums Leichen gewaschen und damit $vieleTausendEuro in der Woche/Monat/Jahr verdient absoluter Quatsch ist.

- dass es in Bestatterzeitschriften (auch liebevoll “Der Bestatter-Playboy” genannt) ganzseitige Anzeigen mit mehreren Leichenwagenmodellen gibt?

- dass Bestatter in Bayern die Gräber selbst ausheben müssen?

- dass die Ausbildungsvergütung für Bestatter noch unter der von Friseurinnen liegt?

- dass in Deutschland auch erstaunlich viele Aufbahrungen (1/3 im Lehrbetrieb besagter Azubine) mit offenem Sarg durchgeführt werden?

Nein, wusstet Ihr nicht? Ich auch nicht… Zeit für bestatterblog.de :) Wer also von Euch einen internetaffinen Untertaker kennt, schlagt doch mal die Idee vor…

[Barenaked Ladies - One Week; kurz vor Bielefeld]

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Geburstagsplanung

27. December 2006
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gerade mal 31 Tage, dann ist auch wieder der 27. Januar. Und damit wird es höchste Zeit, mit der Planung meines Geburtstages, der durch Zufall auch auf diesen Tag fällt, anzufangen.

Rahmenparamenter sind, dass ich dieses Jahr in Hamburg feiern werde, auch weil am 28. Januar “Juli” in Hamburg ein Konzert spielt. Was jedoch noch nicht feststeht, ist wo die eigentliche Geburtstagsfeier stattfindet.

Traditionell feiere ich ja immer in Cafés oder Bars, jedoch bin ich mir nicht sicher, ob ich dieses Jahr nicht mit der alten Tradition brechen sollte – auch und weil der Geburtstag dieses Jahr reservierungskompliziert auf einen Samstag fällt.

Für die Planung wäre es jedoch hilfreich zu wissen, wer überhaupt mitfeiern möchte. Daher: liebe Hamburger, Bonner, Papenburger, Braunschweiger, Hannoveraner, Berliner, Leverkusener, Kölner, Aachener, Frankfurter, Schweriner und Ostbeverner dieser Welt:

äußert Euch doch mal, ob Ihr vorbeischaut und wenn ja, wie Eure Planungen konkret aussehen! (Kommentarfunktion)

[Sting & Eric Clapton - It's Probably Me; 1,5 Stunden vor Berlin]

Den Pütz tanzen…

21. December 2006
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Es gibt in Leverkusen und insbesondere meiner dortigen peer group den schönen Ausdruck: “Den Pütz tanzen…”.

Ein Bekannter ist nämlich dafür verschrien, besonders extrovertiert zu zappeln – und ja, er macht das wirklich auch in Discos und anderen Locations (O-Ton E-Werk-Türsteher: “Du, die anderen wollen auch tanzen, mach mal ruhiger….”).

Und, was macht man als Anlageberater, der gerne mal 15 Min Ruhm haben möchte? Richtig, man geht zu You Can Dance… das Ergebnis seht Ihr hier:

Krass übrigens: Christian hat diesen Tanzstil sogar mal auf der Fläche eines Schuhkartons stehend vollführt….

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Den Pütz tanzen…


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Es gibt in Leverkusen und insbesondere meiner dortigen peer group den schönen Ausdruck: “Den Pütz tanzen…”.

Ein Bekannter ist nämlich dafür verschrien, besonders extrovertiert zu zappeln – und ja, er macht das wirklich auch in Discos und anderen Locations (O-Ton E-Werk-Türsteher: “Du, die anderen wollen auch tanzen, mach mal ruhiger….”).

Und, was macht man als Anlageberater, der gerne mal 15 Min Ruhm haben möchte? Richtig, man geht zu You Can Dance… das Ergebnis seht Ihr hier:

Krass übrigens: Christian hat diesen Tanzstil sogar mal auf der Fläche eines Schuhkartons stehend vollführt….

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Notoperation

20. December 2006
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Wer mich kennt, weiß auch um meine Probleme, meine Haare auch nur annähernd in eine Grundform zu bekommen, die als erträglich angesehen werden kann. Oftmals gleicht daher ein Friseurbesuch eher einer Schadensminimierung oder Notoperation.

Ihr könnt Euch also meine Begeisterung vorstellen, als ich letztlich nach einem Besuch bei Weingarten zwecks Erwerb neuer Eterna-Hemden einen Friseurladen namens “Haarklinik” entdeckte. Und da ich mal wieder eine Haar-OP nötig hatte, fragte ich kurzfristig nach einer Behandlung an. Ich hatte Glück und kam auch sofort dran und auch das Ergebnis hat nicht nur mich, sondern auch das eine oder andere weibliche Wesen begeistert.

Grund dafür ist einfach, dass dieser Friseurladen sehr ordentlich arbeitet – nach dem normalen Haarschnitt mit feuchten Haaren folgt ein Feinschnitt, nachdem die Frisur trockengeföhnt wurde – und letztlich hat meine Friseurin sogar noch einmal nach dem Bezahlen korrigiert, da ihr vis-a-vis aufgefallen war, dass sie an einer Stelle ein wenig unsymmetrisch geschnitten hatte. Das erklärt auch, warum Termine hier atypischerweise nur im Stundenraster vergeben werden.

Dass der Laden darüber hinaus noch eine leichte Verpeiltheit ausstrahlt, macht ihn für mich nur umso sympathischer.

Falls jemand von Euch dem Team einen Besuch abstatten möchte: ich habe da auch noch ein oder zwei “Überweisungen” zu vergeben…. Anschrift siehe unten, Öffnungszeiten entnehmt Ihr idealerweise der Webseite unter http://www.haarklinik.de. Und auch wenn man keinen Termin braucht, empfehle ich Euch, einen zu vereinbaren. Lohnenswert beispielsweise jeden 1. Donnerstag im Monat, weil es dort neben langen Öffnungszeiten bis 22h auch frisch gemixte Cocktails zum neuen Haarschnitt gibt – zumindest wenn nicht der Bar-Mixer kurzfristig ausfällt….

addAddress("Friesenplatz 2, Köln, Germany", "Haarklinik
Ein wirklich netter Friseurladen
mitten in Köln
über den ich durch Zufall
beim Shopping
gestolpert bin”);
setZoom(1);
showMap();
?>

[halbe Stunde vor Hamburg Hbf; Tab Two - Wanna lay (on your side)]

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Hass auf die Bahn

19. December 2006
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wie vielleicht einigen von meinen Lesern bekannt, befinde ich mich derzeit im Heimateinsatz; naja – zumindest fast. Und dieses “fast” ist auch der Grund, warum ich endlich den tiefen Hass, den gefühlte 93% der Menschheit der Deutschen Bahn entgegenbringen, einordnen kann.

Als bekennender Bahnvielfahrer bin ich der DB gegenüber ja einigermaßen positiv eingestellt. Ich habe aber auch bislang vornehmlich die Premiumprodukte der Deutschen Bahn, den IC und ICE genossen.

Jetzt pendle ich jedoch täglich von Leverkusen nach Düsseldorf-$Stadtteil und muss dabei eine kurze Strecke mit entweder einer S-Bahn oder einem Regionalexpress überbrücken. Und dabei habe ich dann den Regionalexpress hassen gelernt.

Nicht nur, dass man wahrscheinlich weniger Platz zur Verfügung hat als in einem durchschnittlichen Viehtransport, nein, auch die Zuverlässigkeit dieser Verkehrsmittel ist unterirdisch. Ausgefallene und um 20 Minuten verspätete Züge sind hier an der Tagesordnung. Wenn ich 10 Minuten Verspätung bei einer Fernverkehrsstrecke noch akzeptieren und einplanen kann, sind 35 Minuten (wie selbst erlebt) bei einer Nettofahrtstrecke von 10 Minuten für mich nur schwer zu verargumentieren.

Nachtrag: ich schreibe diesen Eintrag hier auf dem Weg nach Hamburg zuende; während ich stromversorgt und die Füße ausstreckend die Annehmlichkeiten eines frisch umgebauten ICE genieße – und das ohne Sitzplatzreservierung trotz von der Bahn angekündigtem höheren Verkehrsaufkommen. Und gleich besorge ich mir dann erst mal eine Erfrischung im Bordrestaurant, um frisch gestärkt noch ein paar Mails zuendeschreiben zu können.

Warum kann Bahnfahren nicht immer so angenehm sein?

[Dixie Chicks - Favourite Year; kurz vor Münster]

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