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Fleischitarier

18. June 2006
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Ich habe dieses Wochenende ein tolles neues Wort gelernt; wir grillten in Einbeck (Details zum Wochenende dann die Tage) und Steffi, eine der Kinderfreizeits-Mitbetreuerinnen, eröffnete mir, dass sie kein unschuldiges und wehrloses Obst und Gemüse esse. Das sei gegen ihre Ethik als Fleischitarierin.

Das ist offensichtlich das Gegenteil eines Vegetariers oder Veganers und damit mir sehr sympathisch. Immerhin besser als auf Veganertreffen gehen…

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Das erste Mal: Mitglied in einem Fitnesstudio werden

10. June 2006
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Wie bereits angekündigt habe ich mich neben der Kaifu Lodge und der Fitness Company noch mit einem dritten Studio beschäftigt, bei dem auch eine Firmenmitgliedschaft besteht: dem Elixia.

Lustigerweise habe ich den Laden bei meiner ersten Recherche doch gnadenlos übersehen, was aber wahrscheinlich auch daran liegt, dass zu diesem Fitnesstudio keine dedizierte Mail rumging.

Nach kurzer Prüfung des Angebots war ich jedoch schonmal positiv voreingenommen:

Studios zwar nicht wie die Fitness Company in nahezu jeder Stadt Deutschlands, sondern nur in Berlin, München, Bielefeld, Braunschweig und Hamburg vertreten; zusätzlich ein paar Dörfer im Ruhrpott, aber das ist ja eh zwischen Münster und Mainz eine einzige unverständliche Wolke.
Dazu gibt es dann wie in der Kaifu Lodge auch einen Pool in vielen Studios und bis zu vier unterschiedliche Saunen.

Also, schwupps das Kontaktformular auf der sehr guten Internetseite ausgefüllt und kurze Zeit später trudelte dann die ausführliche Antwortmail ein, die ich direkt mit ein paar Nachfragen und einem Anruf beantwortet hab.
Schon dieses Telefonat hat mich überzeugt: anscheinend legt Elixia auf eine gute und intensive Betreuung der Mitglieder wert und steht nicht für “Sporttempel” oder “Pumperladen”, sondern legt stattdessen Wert auf ein ausgewogenes Programm, dass die Gesundheit der Mitglieder in den Vordergrund stellt. Dafür spricht beispielsweise ein hoher Anteil an Rückengeräten und auch weitere Präventivangebote, die Elixia beispielsweise für Firmen anbietet. Klang also ziemlich nach meiner Zielrichtung:
fitter werden um Krankheiten vorzubeugen und proaktiv was für den Rücken tun und natürlich Gewichtsreduktion.

Einen Anruf später habe ich dann auch direkt ein Probetraining in Braunschweig vereinbart, da Katrina sich hat breitschlagen lassen, sich den Laden auch mal anzuschauen.
Pfingstsamstag wurden wir also von der dortigen Clubmanagerin on duty Jacky in Empfang genommen. Nach einem längeren Gespräch über unsere Vorstellungen und einem sehr intensiven Probetraining mit Björn mit Radfahren, Stepper und auch Geräteübungen hatten wir beide ein gutes Gefühl und waren schlagartig überzeugt. Zwei Tage später ging ich dann zur Vertragsunterzeichnung noch mal vorbei, Dienstag darauf habe ich mir den Wandsbeker Club angeschaut und war genauso begeistert wie von Braunschweig und Sonntag habe ich mein “First Meeting”, bei dem mein Trainingsplan erstellt wird.

Ich kann also in 20 (bzw. 19 – Bielefeld!) Studios in der Republik trainieren. Es fehlt zwar noch der Großraum “alte Heimat” sprich Köln/Bonn/böse Stadt und der Großraum “Offenbacher Vorort”, aber ansonsten ist die Abdeckung ganz okay.

Wenn das Studio in Bielefeld nicht wäre, dann hätte ich wirklich keine Bedenken mehr….

[You let your head go to fast - Spin Doctors; kurz vor Leverkusen Mitte]

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Wir werden alle nich jünger


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Wenn die erste KLEINE Schwester eines Schulfreundes ein Kind bekomen hat, dann weiß man, dass man wirklich langsam aber sicher alt wird….

[zwischen Köln und der Diaspora BM; Brings - Bis ans Meer (Live)]

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Wenn die erste KLEINE Schwester eines Schulfreundes ein Kind bekomen hat, dann weiß man, dass man wirklich langsam aber sicher alt wird….

[zwischen Köln und der Diaspora BM; Brings - Bis ans Meer (Live)]

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RE Proletariat

9. June 2006
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Es gibt wirklich viele Gründe, warum die Deutsche Bahn so verrufen ist. Die meisten davon tragen ein “R” im Namen. Beispiele dieser suboptimal funktionierenden Produkte sind die zahlreichen Regionalbahnen und Regionalexpresse, die auf Deutschlands Schienennetz tagein, tagaus als Zubringer zu Fernverkehrszügen, aber auch als Hauptverkehrsmittel für den normalen Bahnpendler fungieren.

Ich wohne 10 Fußminuten vom Hamburger Hauptbahnhof entfernt und arbeite in der Regel in großen Städten wie Frankfurt, Köln, Berlin, Hannover oder Stuttgart. Daher komme ich in der Regel nicht in die Verlegenheit, einen R* als Zubringer verwenden zu müssen. Dadurch erklärt sich wahrscheinlich auch meine hohe Meinung von der Deutschen Bahn. Diese Fernverkehrszüge sind in der Regel genau die 2-3 Minuten zu spät, die ich benötige, um sie noch bequem und ohne schweren Atem und totalst ausgepowert zu erreichen, vermasseln mir jedoch nie meine Terminplanung, da ich vor Ort mit ÖPNV unterwegs bin, der zu Hauptverkehrszeiten im 3-Minuten-Takt verkehrt.

Im Gegensatz dazu bekomme ich jedoch wenn mich mein Weg nach Leverkusen verschlägt in regelmäßigen Abständen schweißnasse Hände und wunde Füße, da Leverkusen nur über Züge der R-Klasse an die weite Welt angebunden ist. Diese Mistdinger sind derartig unberechenbar in ihren Verspätungen, dass man einfach nicht sinnvoll damit planen kann. Von -5 bis 20 Minuten sind dort, insbesondere im Berufsverkehr, sämtliche nur denkbaren Verschiebungen zum Fahrplan möglich. Außerdem warten Fernzüge nicht auf verspätete Regionalzubringerzüge, ganz im Gegensatz zu verspäteten Fernverkehrszügen, die Fahrgäste bringen.

Was möchte ich damit jetzt sagen? Liebe Bahn, wenn Du wirklich ein tolles Verkehrsunternehmen werden willst, dass 95% all Deiner Gäste glücklich macht, dann sorge doch bitte insbesondere für gut funktionierende Verbindungen im Regionalbereich. Und vielleicht dafür, dass die Zugbegleiterdichte abends doch flächendeckend größer als 0 ist, um allzu seltsame Gestalten in Deinen Verkehrsmitteln in Schach zu halten.

Hm, langsam hab ich mir echt den Spitznamen “Bahnblogger” verdient… ob die Domain noch frei ist??

Nachtrag:

nein, die Domain ist nicht mehr frei. Weiterhin habe ich mich was das Warten auf Anschlußreisende angeht, ein wenig getäuscht. Auf Sebastians Seite bin ich über Olivers Seite gestolpert und habe dort viel über Bahnverspätungen und offizielle Anweisungen dazu gelernt; und lese jetzt fleissig Verspätungen.

[kurz vor Hamburg, Garth Brooks - Unanswered Prayers; Glückwünsche gehen heute an Anja Brunberg zum Geburstag sowie an Gunnar Kodalle, der heute ebenfalls älter wird]

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Fitnessuche

8. June 2006
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Letztlich hatten wir unser Alumni-Nachtreffen und dort traf mich fast der Schlag. Wir feierten zwar bei Martin (bloglos), aber der junge schlanke Mann, der uns begrüßte sah so gar nicht aus wie er – zumindest wie Martin vor 1,5 Jahren und mit 25kg mehr auf den Rippen.

Ein kurzes Gespräch später und nach der Aussage, dass Martin hauptsächlich mit Sport angefangen und mit allzu ungesundem Kram essen aufgehört hatte, stand dann der Entschluss final fest: Fitnesstudio – jetzt. Gesagt, getan und so schwang ich mich Montags drauf ans Telefon, um die beiden Läden auf der Shortlist anzutelefonieren und einen Termin zu vereinbaren.

Nach Probetrainings/-besuchen in den beiden Fitnesstudios, die ich letztlich ausgeguckt hatte, war ich nicht so wirklich 100%ig überzeugt:

Die Kaifu Lodge hat mich begeistert, allein aufgrund des riesig großen Angebots und der Kletterwand. Allerdings kann ich 90% des Angebots, nämlich die Kurse, nicht wirklich sinnbringend bei meiner beruflichen Vielreisetätigkeit nutzen und klettern macht bei meiner derzeitgen Nicht-Kondition und insbesondere bei meinem Gewicht noch keinen Sinn (wer bitte will 80kg mit schlappen Ärmchen nach oben ziehen?).
Dazu war der Club während meines Besuchs – gegen 20h an einem Dienstag – auch derartig brechend voll, dass die Auswahl des Cardio-Geräts schon schwierig wurde, und das obwohl ca. 40 davon vorhanden waren.

Auch wenn wir ein Superangebot ohne Aufnahmegebühr und Schnickschnack haben, dass man nach drei Monaten kündigen kann, so richtig überzeugt war ich nicht davon, dass ich das Angebot voll ausnutzen werde, besonders weil die Kaifu Lodge zwar eine Kooperation mit anderen Clubs hat, aber man dort nicht kostenfrei in anderen Städten trainieren kann. Da ich aber unter der Woche häufig und dazu dann noch in der Regel jedes zweite Wochenende nicht in der Stadt bin, war ich mir nicht sicher, wie weit ich meinen Plan des regelmäßigen Trainings auch hätte umsetzen können.

Auch ein wirklches Probetraining war nicht so angesagt. Ich hatte zwar meine frisch erstandene Sportmontur mit Trainingshose und Indoor-Allround-Schuhen an, aber ein Ausprobieren der Geräte schien nicht zwingend vorgesehen zu sein. Ein paar Bahnen im Indoor-Pool habe ich mir aber nicht nehmen lassen; natürlich erst, nachdem ich die Sportkleidung gewechselt hatte.
Außerdem liefen in dem Laden für meinen Geschmack zu wenig Trainer einfach so herum und haben sich um die Mitglieder gekümmert. Insgesamt schien man dort zwar betreut, aber nicht besonders intensiv.

Mein zweiter Besuch hat mich in die Fitness Company gegenüber vom Hauptbahnhof geführt. Dieser Club war okay, allerdings relativ steril und 08/15. Dazu gibt es dort keinen Pool, dafür aber eine Club-Videothek (Sinn??)….
Ein Argument wäre sicherlich, dass es die FitCo in jeder größeren Stadt gibt, aber ich habe mich schnell abgefertigt gefühlt und hatte darüber hinaus den Eindruck, dass das Preismodell mit Aufnahmegebühr, Verwaltungsgebühr, Clubgebühr nach dem dritten Monat, Einmalzahlung und monatlichem Beitrag auch bei der dreimonatigen Kündbarkeit nicht wirklich an Transparenz gewonnen hat und ich in Summe im ersten Jahr mindestens dort gelandet wäre, wo ich auch bei der Kaifu Lodge läge.

Also, das Fazit der ersten beiden Probetrainings: ein paar Runden im Pool gedreht, ansonsten keine sportliche Betätigung und darüber hinaus auch noch nicht 100%ig das gefunden, was mir entgegenkommt.

Allerdings, und das als Cliffhanger: es gibt da noch eine sehr vielversprechende Alternative, um meinen Desserthügel zu bekämpfen!

[zwischen Hannover und Hamburg; Garth Brooks Tearin' it up]

Desserthügel

7. June 2006
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Im Rahmen meiner Entschwürungsvorsätze bin ich auf einen weiteren zauberhaften Begriff für das Ding, was die Sicht auf meine Füße ohne Hilfsmittel wie Spiegel inzwischen nahezu unmöglich macht, gestoßen. Zugegeben, Renate (die übrigens auch mein Blog liest) hat ihn mir verraten: Deserthügel.

Finde ich (und auch andere Menschen, wie Lea in Budapest) viel netter als Lebensmittelgeschwür.

[auf dem Weg von Hannover nach Hamburg; Garth Brooks - The Thunder Rolls]

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Im Rahmen meiner Entschwürungsvorsätze bin ich auf einen weiteren zauberhaften Begriff für das Ding, was die Sicht auf meine Füße ohne Hilfsmittel wie Spiegel inzwischen nahezu unmöglich macht, gestoßen. Zugegeben, Renate (die übrigens auch mein Blog liest) hat ihn mir verraten: Deserthügel.

Finde ich (und auch andere Menschen, wie Lea in Budapest) viel netter als Lebensmittelgeschwür.

[auf dem Weg von Hannover nach Hamburg; Garth Brooks - The Thunder Rolls]

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