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Zu kleine Welt #253452

30. January 2006
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Die Welt ist ein Dorf. Ein viel zu kleines Dorf. Zeigt sich immer wieder und besonders im Internet.
Wie komme ich diesmal drauf? Nun, gestern habe ich mal wieder eine meiner Lieblings-Nonsense-Mailinglisten gelesen und wurde dabei auf Ehrensenf, ein tägliches Videostream-Geekthemen-Magazin im Internet aufmerksam.

Nach einer kurzen Recherche auf dem “über uns” – Button der Ehrensenfler wußte ich dann auch mehr über die Moderatorin; nämlich dass sie aus Schwaben kommt, was man aber nicht hört, und Technikjournalismus studiert.
Nachdem dann noch herauskam, dass die anderen Macher von Ehrensenf in Köln ansässig sind, war auch nicht schwierig zu erraten, wo genau die gute Katrin Bauerfeind denn nun ihrem Technikjournalismusstudium nachgeht? Na..

Riiiichtig! An meiner alten Hochschule. Da moderiert sie übrigens auch im FH-Radio und ist auch einem Großteil der üblichen Verdächtigen wohlbekannt; zumindest denjenigen, die ebenfalls am FH-Radio mitwirken.

So langsam wundert mich an dieser FH echt gar nix mehr… und: die Hochschule bringt echt interessante Leute hervor.

UMTS bei O2

28. January 2006
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Wie ja bereits angekündigt, nenne ich seit geraumer Zeit ein UMTS-Mobiltelefon mein Eigen. Die üblichen zwei Jahre waren mal wieder rum, und dank Postpaid-Vertrag stand ich mal wieder vor der Auswahl diverser Endgeräte. Wie auch schon vor zwei Jahren entschied ich mich – as usual – für ein Nokia-Modell – genauer das 6630i von O2 mit eingebautem MP3 Player – diesmal wieder mit SymbianOS und sogar UMTS für schlappe 9,90 EUR.

Die Entscheidung für ein UMTS-fähiges Handy hat neben dem Preis auch die Tatsache beeinflußt, dass ich bei O2 im normalen GSM Netz meine Wohnung als einziges Funkloch wahrnehme. Daher wollte ich ausprobieren, ob bei den leicht veränderten Frequenzen und dem dichteren Netz von Basisstationen die funktechnischen Eigenschaften meiner Wohnung besser werden, wenn ich das 3G-Netz nutze.

Um es vorweg zu nehmen: es ist in der Tat so, dass ich im 3G-Netz in meiner kompletten Wohnung nahezu vollen Empfang habe. Nachteilig waren jedoch die Klimmzüge, die ich unternehmen mußte, um zu dieser Erkenntnis zu gelangen:

O2 ist nämlich der einzige mir bekannte Provider, bei dem nicht jeder Postpaid-Tarif UMTS-berechtigt ist. Daher mußte ich in den Activ-irgendwas – Tarif wechseln und habe damit meine Genion Homezone verloren. Sei’s drum – ich hab jetzt 25 Freiminuten bei gleichbleibender Grundgebühr. Ärgerlich ist jedoch, dass O2 auch kein UMTS Roaming in Auslandsnetzen anbietet. In der Schweiz ist man also mal geschmeidig offline – zumindest was akzeptable Geschwindigkeiten angeht.

Fazit: UMTS ist ein nettes Ding, auch wenn man es eigentlich nicht zum mobilen Surfen nutzen will, allerdings sollte man sich ggf. nach einem anderen Provider als O2 umschauen. Vodafone hat beispielsweise schon UMTS Roaming…

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Andere Hälfte

27. January 2006
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Immer wenn ich mit meiner Lieblings-Sina unterwegs bin, bekomme ich eine ganze Reihe von guten Impulsen. Und da ich derzeit das Glück genieße, eine ganze Woche mit ihr verbringen zu dürfen, häufen sich diese Impulse natürlich angenehmerweise ein wenig mehr als “normalerweise”. Eine Anregung von ihr war mal wieder “typisch Sina” – unkonventionell, anders, angenehm.
Jedes Mal, wenn hier jemand von seiner “besseren” Hälfte berichtete, hat Sina in ein “andere Hälfte” korrigiert. Und das ist nicht mal als Scherz gemeint, sondern einfach eine andere und durchaus anregende Art der Denke.

[Bloodhound Gang - F.U.C.K. (nicht vom iPod); Saas Fee, aufm Sofa]

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Andere Hälfte


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Immer wenn ich mit meiner Lieblings-Sina unterwegs bin, bekomme ich eine ganze Reihe von guten Impulsen. Und da ich derzeit das Glück genieße, eine ganze Woche mit ihr verbringen zu dürfen, häufen sich diese Impulse natürlich angenehmerweise ein wenig mehr als “normalerweise”. Eine Anregung von ihr war mal wieder “typisch Sina” – unkonventionell, anders, angenehm.
Jedes Mal, wenn hier jemand von seiner “besseren” Hälfte berichtete, hat Sina in ein “andere Hälfte” korrigiert. Und das ist nicht mal als Scherz gemeint, sondern einfach eine andere und durchaus anregende Art der Denke.

[Bloodhound Gang - F.U.C.K. (nicht vom iPod); Saas Fee, aufm Sofa]

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Mit dem Kühlschrank durch Irland

26. January 2006
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In Berlin habe ich mich zwischen den Jahren zum Hugendubl verirrt und da ich vorher mein Plastikgeld nicht in treue Hände geben konnte, bin ich prompt mit einem neuen Buch – “Mit dem Kühlschrank durch Irland” – herausgegangen.

Urlaub ist auch immer Lesezeit, also hab ich die Neuerwerbung direkt in meinen Notebookrucksack gepackt, mitgenommen und gelesen. Heute Morgen hatte ich dann ein Erlebnis der dritten Art:

Sina – die ja ebenfalls Teil unserer Reisegruppe ist – berichtete, dass sie das Buch vor ein paar Jahren im englischen Orginal gelesen hat; ich verschlinge das Ding aber gerade in Deutsch. Dennoch stolperte ich kurz nach dem Aufwachen über eine mir nur allzu bekannte Phrase: “Das Leben ist ein Geheimnis, das gelebt, und kein Problem, dass gelöst werden muss”. Der Protagonist fand diesen Spruch nach einer durchzechten Kneipennacht als Inschrift auf seinem Kühlschrank.

Lustig dabei ist nur, dass besagte Lieblingssina seit ewigen Zeiten Mails mit der Signatur “Life is a mistery to be lived, not a problem to be solved” verschickt. Jetzt liegt es an mir, mein Mailarchiv zu durchwühlen und herauszufinden, ob die Signatur vor oder nach der Lektüre dieses Buchs das erste Mal aufgetaucht ist. Aber – ich bezweifle, dass eine Frau, die Schlüsselanhänger mit “It’s not PMS, I just hate you” kauft, wirklich gute Lebensweisheiten aus Büchern englischer Comedians übernimmt… Im Orginal ist das Zitat übrigens von Sören Kierkegaard.

Das Buch ist im übrigen gute Mainstreamkost. Sehr leicht verdaulich, kurzweilig und nett für ne Bahnfahrt…

[Proclaimers (??) - 500 Miles (ausm Radio); Saas Fee, im Aufenthaltsraum]

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Mit dem Kühlschrank durch Irland


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In Berlin habe ich mich zwischen den Jahren zum Hugendubl verirrt und da ich vorher mein Plastikgeld nicht in treue Hände geben konnte, bin ich prompt mit einem neuen Buch – “Mit dem Kühlschrank durch Irland” – herausgegangen.

Urlaub ist auch immer Lesezeit, also hab ich die Neuerwerbung direkt in meinen Notebookrucksack gepackt, mitgenommen und gelesen. Heute Morgen hatte ich dann ein Erlebnis der dritten Art:

Sina – die ja ebenfalls Teil unserer Reisegruppe ist – berichtete, dass sie das Buch vor ein paar Jahren im englischen Orginal gelesen hat; ich verschlinge das Ding aber gerade in Deutsch. Dennoch stolperte ich kurz nach dem Aufwachen über eine mir nur allzu bekannte Phrase: “Das Leben ist ein Geheimnis, das gelebt, und kein Problem, dass gelöst werden muss”. Der Protagonist fand diesen Spruch nach einer durchzechten Kneipennacht als Inschrift auf seinem Kühlschrank.

Lustig dabei ist nur, dass besagte Lieblingssina seit ewigen Zeiten Mails mit der Signatur “Life is a mistery to be lived, not a problem to be solved” verschickt. Jetzt liegt es an mir, mein Mailarchiv zu durchwühlen und herauszufinden, ob die Signatur vor oder nach der Lektüre dieses Buchs das erste Mal aufgetaucht ist. Aber – ich bezweifle, dass eine Frau, die Schlüsselanhänger mit “It’s not PMS, I just hate you” kauft, wirklich gute Lebensweisheiten aus Büchern englischer Comedians übernimmt… Im Orginal ist das Zitat übrigens von Sören Kierkegaard.

Das Buch ist im übrigen gute Mainstreamkost. Sehr leicht verdaulich, kurzweilig und nett für ne Bahnfahrt…

[Proclaimers (??) - 500 Miles (ausm Radio); Saas Fee, im Aufenthaltsraum]

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Krüsch

25. January 2006
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Ich mag es, durch unsere Republik zu reisen und mich sprachlich mit Menschen aus unterschiedlichsten Gegenden auszutauschen. Mein Leben hat mich ja jetzt schon vom Rheinland ins Münsterland und anschließend nach Hamburg verschlagen und das merkt man meiner Alltagssprache durchaus an der einen oder anderen Ecke an; entgegen allen Gerüchten reflektiere ich nämlich durchaus hier und da mal über die Sprache, mir der ich kommuniziere.

Besonders interessant ist es, wie unterschiedlich und vielfältig die deutsche Sprache regional in hochsprachlichen Randgebieten ist. Neben den bekannten Dingen wie “Frikadelle” (“Boulette” oder “Fleischpflanzerl”) ist insbesodere das Wort für “wählerisch beim Essen sein” regional sehr unterschiedlich. In Hamburg bezeichnet man jemanden mit dieser Eigenschaft als “krüsch”, bei uns im Rheinland als “verschnuppt”, im Oberbergischen als “verschlochen” und in Berlin als “mäkelig”. Den münsterländischen Ausdruck habe ich schon wieder vergessen und im Emsland scheint es für diese Eigenschaft erst gar kein Wort zu geben.

Interessanterweise gibt es als erstes Google-Ergebnis nach mäkelig und krüsch einen sehr bezeichnenden Fragebogen zum deutschen Sprachgebrauch der Uni Bonn. Macht doch da einfach mal mit….

Falls Ihr noch weitere Wörter für diese Eigenschaft kennt – ich freue mich jedes Mal, wenn ich meine Sammlung vervollständigen kann …

[halt irgendwas im Radio; Saas Fee]

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Ich mag es, durch unsere Republik zu reisen und mich sprachlich mit Menschen aus unterschiedlichsten Gegenden auszutauschen. Mein Leben hat mich ja jetzt schon vom Rheinland ins Münsterland und anschließend nach Hamburg verschlagen und das merkt man meiner Alltagssprache durchaus an der einen oder anderen Ecke an; entgegen allen Gerüchten reflektiere ich nämlich durchaus hier und da mal über die Sprache, mir der ich kommuniziere.

Besonders interessant ist es, wie unterschiedlich und vielfältig die deutsche Sprache regional in hochsprachlichen Randgebieten ist. Neben den bekannten Dingen wie “Frikadelle” (“Boulette” oder “Fleischpflanzerl”) ist insbesodere das Wort für “wählerisch beim Essen sein” regional sehr unterschiedlich. In Hamburg bezeichnet man jemanden mit dieser Eigenschaft als “krüsch”, bei uns im Rheinland als “verschnuppt”, im Oberbergischen als “verschlochen” und in Berlin als “mäkelig”. Den münsterländischen Ausdruck habe ich schon wieder vergessen und im Emsland scheint es für diese Eigenschaft erst gar kein Wort zu geben.

Interessanterweise gibt es als erstes Google-Ergebnis nach mäkelig und krüsch einen sehr bezeichnenden Fragebogen zum deutschen Sprachgebrauch der Uni Bonn. Macht doch da einfach mal mit….

Falls Ihr noch weitere Wörter für diese Eigenschaft kennt – ich freue mich jedes Mal, wenn ich meine Sammlung vervollständigen kann …

[halt irgendwas im Radio; Saas Fee]

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Hi!

24. January 2006
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Wie gesagt, die fret.de Adresse ist wirklich interessant; auch wenn man ab und an gar nicht versteht, was einem gesagt werden soll:

Date: Jan 24, 2006 4:16 PM
Subject: Hi

Hi niece,
Am juz tryin to see if i can catch u with the ad i was
given by Pst Kariuki

I hope u r ok u n your family
Please rep if u get this message

U can tell me when u r online n maybe we can chat a
bit

Luv n miss u all

Thenx

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Gerichtetes Denken


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Ich bin Informatiker. Ich kann es einfach nicht verleugnen. Selbst wenn ich es krampfhaft versuche. Warum? Nun, mein Gehirn denkt nunmal wie das eines IT-Menschen. Anders kann ich es mir zumindest nicht erklären, dass bei der gesprochenen Aussage “Oh, da ist ja mein Block!” die erste Assoziation eine Website war….

[die neue Robbie Williams-Single auf spanisch?? - ich hasse Radio ohne RDS; Saas Fee]

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