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Wochenplanung

29. August 2005
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as usual:

Montag (also heute) in Berlin, abends wieder in Hamburg grillen
Dienstag Hamburg
Mittwoch Berlin – Kundenveranstaltung im Rahmen von “Mittwochs bei”, abends wieder in Hamburg
Donnerstag bis Sonntag ebenfalls Hamburg (until further notice)

Da ich inzwischen auch über ein Gästebett verfüge, könnt Ihr mich also gern besuchen kommen.
Alternativ freue ich mich natürlich auch auf Verschleppungen auf den Kiez, zum Beispiel in den Jäger, den Irish Pub auf der Großen Freiheit oder in die 3-Raum-Wohnung. China Lounge muss aber nicht mehr sein; wobei – gewisse Dinge sprechen ja dafür…
Einfach kurz bescheidgeben ;)

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bahn bonus


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Bei bahn.comfort stehe ich inzwischen bei ungefähr 2250 Punkten (über die 2000 hinaus habe ich mit dem Zählen aufgehört), da zieht am Horizont endlich ein neuer Sammelanreiz auf – bahn.bonus.

Entgegen allen vorherigen Aussagen (“Bahnpreise sind so günstig, dass wir kein Bonussystem einführen können” – entsprechende Passagen der FAQ sind natürlich inzwischen nicht mehr vorhanden) führt die Bahn nämlich – je nachdem wen man fragt, beginnend zum 15.8. oder zum 1.9. – ein ebensolches Bonussystem – bahn.bonus – ein. Punkte sammeln ist dabei relativ straight ahead: pro Euro Umsatz gibt es einen Punkt, genau wie bei bahn.comfort.

Diese Punkte lassne sich dann in Prämien wie Verzehrgutscheine für das Bordrestaurant, Upgrades in die 1. Klasse, Eintritt in die Lounge (albern, wenn man bahn.comfort Status hat) und Freifahrten eintauschen.

Parallel füllt sich natürlich weiterhin das bahn.comfort Punktekonto, jedoch wird der bestehende Punktestand nicht 1:1 umgewandelt, sondern man beginnt bei Null. Dafür sind die bahn.bonus Punkte aber immerhin 3 Jahre haltbar. Bedingung für die Teilnahme ist “nur” eine Bahncard.

Also, nicht zögern, sondern noch HEUTE anmelden. Details finden sich wie immer im Internet.

[Update]:
aufgrund von Nachfragen:
Bei bahn.bonus kann jeder Besitzer einer Bahncard mitmachen. Man muß NICHT unbedingt den bahn.comfort Status erreicht haben.

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Auf gute Nachbarschaft


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Wahrscheinlich kennt Ihr das: man ist neu in einer Gegend, gerade frisch umgezogen und muss sich neu orientieren. Da streift man dann schon gerne mal um den Block, um herauszufinden, wo man fische Brötchen bekommen kann, wo die nächste Apotheke ist und was da eigentlich so um einen herum los ist. So befindet sich in meinem Block beispielsweise die Ausländerbehörde und das Finanzamt für Großunternehmen. Bei diesen Streifzügen ist mir jedoch auch – direkt zwischen Finanzamt und Aral Tanke für die Ortskundigen – eine große, beleutete rote Hausnummer 44 aufgefallen. Es handelt sich dabei um ein heruntergekommenes weißes Haus, dessen Rückseite direkt rechts zu Anfang unseres Innenhofs (Högerdamm 37-41) zu sehen ist. Paßt irgendwie gar nicht in diese neue Bürohausgegend. Also hat mich die Neugierde gepackt und ich habe das Internet befragt. Und in der Tat, die Ergebnisse, die Google zu “Amsinckstr. 44” bzw. “Amsinckstrasse 44” findet, sind – nunja…. interessant.

Darauf, mir bei meinen neuen Nachbarinnen Eier und Mehl zu leihen, werde ich aber glaube ich doch besser verzichten…

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Sprich mit mir

24. August 2005
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genauer: chatte mit mir!

Wie? Nun, genau wie Marcus bin auch ich auf den Google Talk-Zug aufgesprungen, wie bestimmt ein paar von Euch an seltsamen Invitation-Mails in der Inbox gemerkt haben.

Irgendwie mag ich diese Google-Services. Gmail – oh sorry, Google Mail – ist zu meinem normalen MUA geworden und auch die personalisierte Suche bei Google ist einfach nur sehr praktisch. Mal sehen, wann es dann auch endlich einen Google Supermarkt gibt, bei dem man seine Adresse per Google Maps lokalisiert, die Produkte, die man haben möchte, auswählt und dann beliefert wird?

Google Talk unterstützt zwar auch Voice Calls, aber derzeit habe ich kein Headset griffbereit. Daher bitte ich auf Anrufe zu verzichten :)

Falls Ihr durch Zufall noch keinen Google Account (GMail) haben, ich habe auch noch 50 Einladungen übrig, genau wie Marcus.

Komfort (Ex-Staatsunternehmensdefinition)

23. August 2005
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Komfort aus Ex-Staatsunternehmenssicht

Wie ja schon früher berichtet, bin ich seit ein paar Tagen im Besitz einer bahn.comfort Karte. Ja, das Ding ist wirklich zusammen mit einer tollen Hochglanzbroschüre angekommen und glitzert seitdem silbern in meiner Geldbörse [genau, ich wußte auf Anhieb nicht, wie man Portemonait richtig schreibt].

Nachdem ich nun die letzten Tage wie ja hinlänglich angekündigt ausgiebig Bahn gefahren bin, konnte ich auch die ersten und meiner Meinung nach wichtigsten Serviceleistungen (weil, wann brauche ich schon mal einen vergünstigten Parkplatz am nächstgelegenen Hauptbahnhof?) ausprobieren:

Die telefonische Reservierungshotline:
Nachdem ich kurzfristig aufgrund eines leicht verkürzten Kundentermins meine Rückfahrt von Frankfurt zu einem anderen Zeitpunkt antreten mußte, war ich sitzplatzreservierungslos. Da ich kein Interesse daran hatte, eine vierstündige Stehplatzerfahrung bei Tempo 200 in einem ICE zu machen und auch leider keinen Drucker griffbereit hatte, nutzte ich die Last-Minute-Sitzplatz-Reservierungs-Hotline, die mir auch prompt einen Sitzplatz zuweisen konnte. Die Sitzplatzreservierungs-Karte konnte ich dann am Automaten durch einfaches “Anmelden” mit meiner Bahn-Card abholen.

Heute morgen habe ich dann relativ spontan auch ne Fahrt nach Berlin gebucht, im Internet gabs keine Sitzplätze mehr, aber selbst da konnte ein Anruf bei der Hotline 15 Minuten vor Abfahrt noch einen Gang-Sitzplatz am Tisch im Nichtraucher-Großraumabteil (incl. Steckdose) möglich machen. Fazit: guter Service

Die Lounge:
Nachdem ich in Frankfurt eine gute halbe Stunde auf meinen Anschlußzug warten mußte, habe ich die Lounge ausprobiert. Ich fürchtete total überfüllte Räumlichkeiten mit extrem belagerten Getränkeausgabestellen. Und wieder wurde ich angenehm überrascht. Die Lounge, die über extrem bequeme Sessel, Fernseher und Beistelltischchen neben jedem Sitz verfügt, war erfreulich leer und auch erfreulich schick.

Auch ein Besuch in den ebenfalls vorhandenen sanitären Anlagen überraschte enorm. Saubere, helle, total unversiffte Toiletten und das kostenfrei! Ich kenne Menschen, die dafür in Bahnhofsnähe töten würden….

Das Getränkeangebot ist akzeptabel, es gibt Ã�Â?ll-You-Can-Drink mässig die komplette Pepsi-Produktpalette (Pepsi, 7up, Miranda, Pepsi light, Apfelschorle, Mineralwasser) und tolle Caf�© Latte / Cappu / aber auch normaler Kaffee – Automaten zum Selbstbedienen. Gut, von Orangina, Schweppes, Afri-, Premium-, Fritz-, Dr.Pepper – c/Kola oder gar Club Mate bin ich jetzt auch nicht ausgegangen.
Dank T-* WLAN (bei dem übrigens auch TXT-DNS-Records aufgelöst werden können (*hint* *hint*), konnte ich dann auch noch schnell nachschauen, auf welchem Gleis mein Zug wann genau fährt. www.bahn.de ist nämlich natürlich freigegeben.

Da der Zug 7 Minuten Aufenthalt hatte, konnte ich also so die Aussicht über die Gleise solange genießen, bis mein Zug einfuhr, und dann gemütlich zum Gleis schlappen, dass sich direkt vis-a-vis des Loungeeingangs befand.

Fazit: beste Toilette auf einem Bahnhof ever; und auch der Rest stimmt.

Bislang hat sich die bahn.comfort Karte also halbwegs nützlich gemacht. Allerdings schade, dass die Bahn diese Dienstleistungen bzw. diese Servicequalität nicht allen – insbesondere den Seltenfahrern unter den Kunden – zur Verfügung stellt. Für diese könnte sich das Bahn-Gefühl deutlich verbessern und vielleicht würden sie dann zweimal überlegen, ob sie bei den heutigen Benzinpreisen die nächste Reise zu Verwandten mit dem Auto oder mit der Bahn planen. Für Vielfahrer, also die bahn.comfort-Zielgruppe, gibt es ja eh keine Alternative zur Bahn.

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Schattenwelt Bahn


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Gestern auf dem Weg von Frankfurt nach Hause:
Ich saß mal wieder in einem ICE, auf der Reise quer durch Deutschland. Und wie (fast) immer wurde natürlich auch meine Fahrkarte kontrolliert. Und, als sich die Bahnangestellte so zu mir hin beugte glitten meine Augen auf… na? Natürlich, das Armulett, dass sie um den Hals hängen hat. Wenn ich es richtig gedeutet habe, ein Pentagramm, dass die gute Dame da um den Hals hängen hatte.

Und auch die Kollegin, die mich auf der Hinfahrt kontrollierte, hatte eine Gesichtsfarbe – oder genauer Nicht-Farbe – die keinen Vergleich mit meinem derzeit leicht kränklichen Teint scheuen muß. Genauer: sie war kalkweiß und hatte dazu deutlich schwarz gefärbte Haare.

Nach kurzer überlegung fiel mir auf, dass ich in Bahnuniformen schon viele Menschen gesehen hatte, die irgendwie “verkleidet” in diesen seriösen Klamotten wirkten / auffällig viele Ringe und Piercings trugen / interessante Tattoos halberfolgreich unter der Uniform verbargen oder durch andere Kleinigkeiten aus dem Rahmen fielen.

Kann es sein, dass die Bahn neben Fetisch-Bekleidungsläden und einschlägigen Discos der einzige Arbeitgeber ist, der Goths einstellt? Ist etwa die komplette Bahn eine einzige Schattenwelt? Oder bin ich einfach nur ein wenig paranoid, nachdem aus meinem Schattendisco-Besuch mit Nils‘ Freundin nix geworden ist? Wobei, jene welche ist angehende Juristin … vielleicht muss ich ja doch an meinem Weltbild arbeiten?

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Seltsame Fimen, seltsame Namen #354253422


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Heute: Deutschlands größtes Systemhaus.
Der Shopblogger hat über ein mir nicht gerade unbekanntes Systemhaus gebloggt. Und nein, das “a” ist kein Tippfehler.

Lange nicht mehr so gelacht…..

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Lustige Google Map Spielereien #23512635765

21. August 2005
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Heute: gVisit.com

Hier gibts eine Karte mit den letzten Besuchern meiner Website und deren Geolokation. Naja, so gut man diese auf Basis einer IP-Adresse halt ermitteln kann.
Aber, dennoch eine lustige Spielerei und allemal besser als Schränke einräumen ;)

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Politische Verhütung


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Gestern aufm Kiez:

Die ortsansässigen Juso-Mädels haben gestern Wahlkampf auf dem Kiez gemacht. Durch Zufall war ich auch in der Gegend und prompt wurde ich Besitzer zweier SPD-Kondome.

Daraus schließe ich: auch SPD-Wählerinnen könnten Strings tragen

Aber, schon interessant, wofür Steuer- und Wahlunterstützungsgelder ausgegeben werden. Aber besser dafür als für andere Selbstbeweihräucherungsaktionen.

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Politische Verhütung


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Gestern aufm Kiez:

Die ortsansässigen Juso-Mädels haben gestern Wahlkampf auf dem Kiez gemacht. Durch Zufall war ich auch in der Gegend und prompt wurde ich Besitzer zweier SPD-Kondome.

Daraus schließe ich: auch SPD-Wählerinnen könnten Strings tragen

Aber, schon interessant, wofür Steuer- und Wahlunterstützungsgelder ausgegeben werden. Aber besser dafür als für andere Selbstbeweihräucherungsaktionen.

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